Kinästhetik Fortbildung beim: Landesrettungsverein Weisses Kreuz – Croce Bianca in Bozen / Italien

Kinästhetik Fortbildung beim:
Landesrettungsverein Weisses Kreuz – Croce Bianca in Bozen / Italien
vom 29.03. – 30.03.2022

Auf Anfrage des Landesrettungsverein Weisses Kreuz – Croce Bianca kam ich nach Bozen um die Fortbildung:

Kinästhetik
Richtiges Tragen und Heben in Krankentransport und Rettungsdienst

als Referentin zu leiten. An beiden Tagen waren in den jeweiligen Gruppen hochmotivierte Teilnehmer*innen, die immer gut mitgearbeitet haben. Bei den anschließenden Fallbeispielen wurde das neu erlernte Wissen der kinästhetischen Mobilisation in die Praxis umgesetzt. Dabei zeigte sich erneut die hohe Motivation der Teilnehmer*innen, die im Team ihr neues Wissen dabei umgesetzt und auch eigenständige Lösungen für die jeweilige kinästhetische Mobilisation entwickelt haben.
Freue mich sehr auf die kommenden weiteren Fortbildungen bei dem Landessrettungsverein Weisses Kreuz – Croce Bianca in Bozen.

Ver.di b+b Seminar für Interessenvertretungen ( BR, PR, MAV, JAV, SBV) am 27.10.2021 in Bad Boll

Kinästhetik im Rettungsdienst / Krankentransport

Zwei Stunden lang konnte ich den Seminar Teilnehmer*innen anhand von alltäglichen Unterstützungen bei verschiedenen Mobilisationen die Vorteile der kraftsparenden kinästhetischen Mobilisation im Gegensatz zu den statischen Hilfen (Heben und Tragen) demonstrieren.

Vorausgegangen war die bewusste Wahrnehmung des eigenen natürlichen Bewegungsablauf beim Aufstehen vom Stuhl.

Welches Körperteil leitet die Aktivität ein?

Die Blick-  und Bewegungsrichtung analog zum Gewichtsverlauf zu spüren wie das Gewicht vom Gesäß weitergeleitet wird zu den Beinen und hin zu den Füßen.

Das Wissen bildet des eigenen Bewegungsablaufs bildet die Voraussetzung für die kinästhetische, kraftsparende interaktive Mobilisation mit dem Patienten.

Es blieb noch genügend Zeit damit die interessierten Teilnehmer*innen gemeinsam verschiedene Unterstützungen üben konnten. Kinästhetik kann man mit nur mit allen Sinnen in der Praxis erlernen. Diese Erfahrung machten die Übenden, die erstaunt waren, dass man mit weitaus geringerem Kraftaufwand, als bei den statischen Unterstützungen, Patienten mobilisieren kann.

Daraufhin folgerte auch die Überlegung für die Mitarbeiter*innen im Rettungsdienst / Krankentransport die Kinästhetik zukünftig in der Fortbildung als präventive Gesundheitsmaßnahme anzubieten.

Gerne komme ich zu den interessierten Kreisverbänden und anderen Organisationen zu einer Inhouse – Infoveranstaltung vorbei. Kontaktaufnahme bitte per Mail.

E-Book bei Amazon erhältlich : Kinästhetik im Rettungsdienst

Nach mehreren Monaten ist es nun soweit. Mein E-Book mit vielen Illustrationen:

Kinästhetik im Rettungsdienst und für alle die weniger Heben und Tragen wollen

ist online auf Amazon. Sie können es für 8,45 € erhalten.

Inhaltlich werden die kinästhetischen Basics analog zur kraftsparenden Mobilisation der Hilfsbedürftigen dargestellt. Im Fokus steht die Gesunderhaltung der Mitarbeiter(innen) im Rettungsdienst/Krankentransport und allen anderen Pflegenden.

Die Einsätze zu denen die Mitarbeiter(innen) im Rettungsdienst und Krankentransport gerufen werden zu nicht lebensbedrohlich erkrankten und unverletzten Patienten nehmen zu. Ein Grund dafür ist der demografische Wandel einhergehend mit einem Leben in sozialer Isolation. Ein Beispiel dafür sind die auf dem Boden liegenden Patienten, die nur die Unterstützung benötigen zum Sitzen auf einen Stuhl bzw. zum Stehen. Ein hoher Kraftaufwand für die MA (oftmals verbunden mit Rückenschmerzen), wenn der Patient einfach nur hochgehoben wird.

Verschiedene kraftsparende Alternativen dazu bieten die kinästhetische Mobilisationen. Mehr Infos im E-Book.

Startbeginn im März 2017 der Kinästhetik-Workshops im DRK Seniorenzentrum in Reutlingen-Oferdingen

 

Freue mich besonders auf die Workshops Kinästhetik im DRK Seniorenzentrum in Reutlingen-Oferdingen da ich im gleichen DRK Kreisverband seit 1992 in der Notfallrettung arbeite. Somit ist mir das Haus und ein Teil der Mitarbeiter(innen) bekannt. Eine gute Möglichkeit den Kontakt zu intensivieren.

Workshops Kinästhetik für die Pflege und Hauswirtschaft im Seniorenzentrum St. Elisabeth in Eningen ab März 2017

Eine neue Herausforderung ist es nicht nur für die Pflege sondern auch für die Mitarbeiter(innen) in der Hauswirtschaft Kinästhetik Workshops zu geben, der ich mich gerne stellen werde. In einem Vorabgespräch mit Herrn Ralf Egenolf-Stohr (Haus- und Pflegedienstleitung) und der Hauswirtschaftsleiterin Frau Wolf bekam ich einen Einblick auf die gesundheitlichen Probleme ihrer Mitarbeiter(innen). Zusammen mit dem Personal wollen wir die kinästhetischen Möglichkeiten in beiden Bereiche erarbeiten.

Workshop Kinästhetik bei der Aphasie und Schlaganfall Selbsthilfegruppe in Metzingen

Am 10.11.2016 findet in Metzingen, Christophstraße 20 (Haus Matizzo) ein zweistündiger Workshop von 18 – 20 Uhr mit den Mitgliedern der Selbsthilfegruppe Aphasie und Schlaganfall statt. Freue mich sehr mit Ihnen gemeinsam den Workshop durchzuführen. Bitte tragen Sie während des Workshops bequeme Kleidung und rutschfeste Schuhe. Anmeldungen bei Frau Edith Neubert Mail: maneub@t-online.de oder anrufen unter Tel: 07123 / 35862

Workshop am 22.10.2016 beim DRK OV Langenau

Bei der ehrenamtlichen Tätigkeit sind außer lebensrettenden Sofortmaßnahmen oftmals auch die Unterstützung von hilfsbedürftigen Personen gefordert. Mit der herkömmlichen Art und Weise ist es ein Kraftakt einen auf dem Boden liegenden unverletzten Patienten wieder auf die Beine zu bekommen. In der Kinästhetik gibt es verschiedene individuelle Möglichkeiten der kraftsparenden Mobilisation ohne Zeitverlust. Selbstverständlich auch bei anderen Aktivitäten.
Das Ziel der Kinästhetik ist die Gesunderhaltung der Helfer und gleichzeitig ein schonender Umgang mit dem Patienten.

Der Initiator des Kinästhetik-Workshops ist Dr. Michael Kranich
(OSA BWK Ulm und ehrenamtlicher Ortsvereinsarzt beim DRK Langenau).
Die Organisation liegt in den Händen von Frau Christa Staib (Bereitschaftsleiterin).

Rescue Slam 2015 Traumateam, BWK Ulm / Kinästhetik in der Notfallrettung

„Vom Krankenträger zum Mobilisator“

Rescue+EmergencySlamDie Implementierung kinästhetischer Unterstützung und Mobilisation in realen Einsätzen ist das Ziel von Elisabeth Kaiserauer. Das hat sie eindrücklich als Referentin auf dem letztjärigen Rescue-Slam vorgeführt.

Der Fokus der Kinästhetik ist auf die Gesunderhaltung der Mitarbeiter(innen) gerichtet. Die Art und Weise der jahrzehntelangen Unterstützung und Handling des Patienten ist  mehr oder weniger gleich geblieben. Krankmeldungen wegen „Rücken“ sind die Folgen.

In Zusammenarbeit mit Dr. Ralf Schnelle (Internist und Notarzt aus Stuttgart sowie OLAF-Zeichner) entstand der  Beitrag: „Vom Krankenträger zum Mobilisator – Kinästhetik in Krankentransport und Rettungsdienst“ für die Zeitschrift Rettungsdienst.

Kinästhetik Rettungsdienst

Schon jetzt sind wir gespannt, welche Themen uns auf dem 2. Rescue-Slam in diesem Dezember geboten werden.

Dr. B. Hossfeld, OFA
Oberarzt
Klinik für Anästhesiologie & Intensivmedizin
Sektion Notfallmedizin
RTH Christoph 22
Bundeswehrkrankenhaus
89081 Ulm
[www.traumateam.de]

Vom Krankenträger zum Mobilisator – Kinästhetik in Krankentransport und Rettungsdienst Beitrag im Magazin: RETTUNGSDIENST

Während die Notfallmedizin ständig Fortschritte in der Diagnostik, Behandlung und den Transportmöglichkeiten für die Patienten verzeichnet, scheint die Zeit stehengeblieben zu sein, was die alltägliche Unterstützung und Mobilisation angeht. Fast immer noch werden Patienten mit einem hohen Kraftaufwand aus dem Bett liegend auf den Tragestuhl gesetzt, vom Stuhl sitzend zum Stehen gebracht oder unverletzte auf dem Boden Liegende im Hauruck-Verfahren an den Armen ziehend wieder auf die Beine gestellt. Das Ergebnis sind Krankmeldungen wegen „Rücken“. Diese können durch eine kinästhetische Mobilisation deutlich verringert werden.In diesem Beitrag finden Sie Nachdenkliches über Ihre derzeitige Unterstützungsart und Anregungen für Neues. Erschienen ist der Beitrag (Download PDF) in RETTUNGSDIENST 4/2016, www.skverlag.de